Idee der Schauspielschule Siegburg
Der Schüler der Schauspielschule Siegburg erfährt eine praxisnahe und
fundierte Ausbildung. Die Idee der Ausbildung besteht darin, die
Schauspielschüler früh und umpfangreich mit der Berufspraxis zu
konfrontieren um einen Absolventen auf den Markt zu entlassen, der
sich sicher und erfolgreich in seinem Beruf bewegen kann.
Hierfür laden wir Regisseure ein, die komplette Schauspielproduktionen
inszenieren. Diese werden auf der schuleigenen Bühne bis zu 25 Mal
gespielt und ausgewertet. In der letzten Spielzeit wurden 87
Aufführungen gegeben.
Zu den ständigen öffentlichen Auftritten werden Agenturen, Regisseure
und die ZAV eingeladen.
Schauspielinteressenten fragen bei Ihrer Aufnahmeprüfung
häufig, ob der Besuch einer Schauspielschule für die Bühne oder
der einer Film-/Medienschule für sie zweckmäßiger sei.
Hierzu ist folgendes zu sagen:
Der Schauspielberuf kann nicht auf den alleinigen Einsatz auf der
Bühne, vor der Kamera oder hinter dem Mikrofon reduziert werden. Die
Praxis zeigt, dass die Fähigkeiten des Schauspielers auf allen Feldern
gefordert werden. Hierfür ist eine grundlegende spieltechnische Basis
von Nöten sowie darüber hinaus gehende Kenntnisse für die Arbeit vor
der Kamera um sich sicher und erfolgreich bewegen zu können.
Hierfür bietet die Schauspielschule Siegburg einen wöchentlichen
FILMKURS innerhalb der Ausbildung an.
• Auswahl und Erarbeitung von Filmszenen
• Techniken der Darstellung/ Verhältnis Darsteller - Kamera
• die vorbereitende Arbeit an der Rolle
• die authentische Wirkung des Schauspielers
Wenn Studenten bereits während der Ausbildung Angebote von Film
oder Fernsehen erhalten, ist die Schule bereit, dies ab dem 5. Semester
zu unterstützen.
Gesang, Sprechtechnik, Klavier/Musik, Bewegungsunterricht (Tanz,
Pilates, Feldenkrais, Choreographie), Chor, Etüden, Improvisation,
Schauspieltheorie, praktische Bühnenarbeit, Szenen- und Rollenstudium,
Theater- und Literaturgeschichte
• fester Stundenplan // Mo. - Fr. zwischen 10.00 - 15.15 Uhr.
• Die Idee einer Ausbildung mit einem Workshop -Charakter lehnen
• Der Absolvent verlässt die Schule mit gearbeiteten Vorsprech-
monologen, Playbacks zum Vorsingen und einer Sprecherdemo-CD
Idee der individuellen Förderung
• persönliche Betreuung durch kleine Gruppen und eine
überschaubare Gesamtschülerzahl
• familiäre Ausbildungsstätte mit nie mehr als 32 Schülern
• Schüler und Pädagogen der Schauspielschule Siegburg besuchen
gemeinsam Theaterveranstaltungen.
• die Versetzung in die nächst höhere Klasse folgt durch Leistung
und notwendige Förderung. So kommt es vor, dass sich ein
Schüler durch besonderen Leistungen bereits frühzeitig für eine
höhere Klasse qualifiziert oder auch frühzeitig für eine Besetzung
• die „Abendvorstellung“ gilt als größte Prüfung.
• Zwischenprüfungen, die einen "Rausschmiss" zur Folge hätten,
halten wir unpraktikabel. (Wir setzen auf frühzeitig klärende
Gespräche, um gemeinsam Lösungswege zu erarbeiten)
• Am Ende der Schauspielausbildung erfolgt die Bühnenreifeprüfung
die zum Vorsprechen bei der ZAV berechtigt.